Der Protest zieht weitere Kreise in der Stadt

Jetzt schließt sich auch die benachbarte Zahlbachgemeinde dem Protest der Anlieger der Höhlsgasse und des Fähnrichswegs an. Am kommenden Donnerstag bietet sich die Gelegenheit, das hier abgebildete Schreiben, das die Vorsitzenden der Stadtteilgemeinde persönlich überbracht haben, Herrn Bürgermeister Dr. Kahle zur Kenntnisnahme zu übergeben.
Wir fordern die Marburger Bürger auf, mit ähnlichen Protest-Bekundungen Ihren Unmut gegen den Klotz in der Höhlsgasse zum Ausdruck zu bringen!

Auf Bild klicken, um das Schreiben zu vergrößern.

Posted in Höhlsgasse
Ein Kommentar zu “Der Protest zieht weitere Kreise in der Stadt
  1. Regine und Norbert sagt:

    Was für ein hervorragend gemachter blog, was für eine faszinierende Dokumentation von Macht und Ohnmacht.
    In mancher Hinsicht ein Lehrstück: Ein Lehrstück für geglückte Soldarisierung, aber ebenso dafür, dass es die Politik solange nicht kratzt, solange die „Protest-Quantität“ überschaubar bleibt und die nächsten Wahlen nicht zu gefährden droht.
    Auch ein Lehrstück: Es sei einem Menschen gegönnt, seine durch Arbeit erworbenen Reichtümer zu genießen-wenn er damit verantwortlich umgeht. Im Recht zu sein enthebt dennoch niemanden seiner Verantwortung für sein Handeln (Kants „Kategorischer Imperativ“ ist leider nur etwas für Traumtänzer und realitätsferne Weltverbesserer). Wer ist so naiv, in der dokumentierten Entwicklung keine Demonstration von Macht, und in dem zu erwartenden „Klotz“ nicht in Beton gegossene machtvolle erfolgreiche Durchsetzungsfähigkeit zu sehen?
    Und….ach jaa….die Grünen….für welche Werte standen die nochmal?….Alles rechtens? Alles Paletti(mit Werten wird wahl gekämpft, aber keine Politik gemacht. Werte in der Politik sind etwas für Traumtänzer und realoferne Weltverbesserer). Auch ein Leerstück. Da hilft nur, bei den nächsten Wahlen sich zu erinnern, wo man sein Kreuz nicht hinmacht, auch wenn man der Meinung sein sollte, die anderen machen es auch nicht besser, wenn sie drankommen.
    Wie wäre es, der Bauherr würde seinen Plan noch einmal ein klein wenig überarbeiten, und drei Etagen runter in die Erde verlegen, so dass das Dachgeschoß als Bungalow oben raus schaut. Er hätte seine vier Ebenen, der Nachbar freie Sicht, die Anwohner keinen Klotz, und die Politik wie immer recht.

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